Rasselbande-Erfurt

“Rasselbande Erfurt“  Datenschutz | Nutzungsbedingungen

Home.Konzeption.Einrichtung.Info.Termine.Kontakt.
Neubau "Rasselbande-Erfurt" (Foto von D. Müller April 2011)
Home.Konzeption.Einrichtung.Info.Termine.Kontakt.

sponsored by: D. Müller  29.03.2015

 

Konzeption
spielen
lachen
experimentieren
Abenteuer
Spaß haben
Freiheiten und Grenzen erleben
Fahrradschule und Fahrradtouren
Eislaufen
Malteserkurse „Abenteuer Helfen“
feiern
toben
singen
forschen
beobachten
Freunde
Waldtage
Schwimmkurs
basteln und singen im Seniorenheim
kochen und backen in der Kinderküche
schlafen

Unsere Grundprinzipien sind die enge Verbundenheit zur Natur und der bodenständige Zugang zur Umwelt

- alles muß von Grund auf verstanden werden.

 

 

Ziele für die pädagogische Arbeit mit Kindern:

 

Kinder verstehen sich als „aktive Lerner“, die aus eigenem Antrieb lernen wollen. Die Kinder eignen sich nicht nur Kenntnisse und Fähigkeiten an, sondern erwerben auch die Bedeutung von kulturellen Praktiken, Regeln und Werten.

Besonderer Wert wird in der Erziehung der Kinder auf Selbständigkeit gelegt (Hilfe zur Selbsthilfe). Das bezieht sich auf die Wahl des Spielmaterials, die Wahl der Freunde, die Wahl der Hilfe und der gegenseitigen Hilfe. Soziale Beziehungen werden täglich ausgebildet (gegenseitige Achtung, Verantwortung übernehmen).

Das Team der Kita „Rasselbande“ hat sich in einem intensiven Auseinandersetzungsprozeß mit verschiedenen pädagogischen Ausrichtungen dazu entschlossen, das Konzept der „Offenen Arbeit“ in der Kita umzusetzen. Im offenen System wird auf das Lernen durch Nachahmung, durch Versuch und Irrtum und gemeinsames Lernen gesetzt. Die Kinder haben eine breite Auswahl an Räumen und Materialien zur Verfügung und erhalten Möglichkeiten für ungestörtes Lernen (Bauzimmer, Kinderwerkstatt, Atelier, Kinderküche, Bibliothek). Die Kinder können mitbestimmen und mitwirken bei der Wahl der Bildungsmöglichkeiten und bei der Auswahl des Spielpartners. Ein Gefüge von Autonomie, Selbstorganisation und Selbstbestimmung ermöglicht den Kindern, bei der Strukturierung und inhaltlichen Gestaltung alltäglicher Abläufe im Kindergarten mitzuwirken. Eigenständigkeit und Aktivität wird den Kindern zugetraut und abverlangt, sie werden selbstbewußter und eigenwilliger.

 

Die pädagogische Arbeit ist auf eine gesunde Entwicklung und Ernährung der Kinder ausgerichtet (Einschränkung der Süßigkeiten, ungesüßter Tee, viel Obst und Gemüse). Es wird darauf geachtet, dass die Kinder ausreichend trinken und möglichst naturbelassene Lebensmittel zu allen 3 Mahlzeiten angeboten bekommen. Bei der Zubereitung von Frühstück und Vesper helfen die Kinder entsprechend ihrem Alter selbstständig mit.  

 

Zur Stabilisierung der Gesundheit und Kräftigung des Körpers gehört die Bewegungsentwicklung:

- in den Räumen Klettermöglichkeiten, Flur zum Befahren mit Autos, großer Bewegungsraum

- im Garten und natürliche Bewegungsabläufe im Wald

Fahrradschule, Klettern

 

Bewegung hat in der Entwicklung der Kinder einen hohen Stellenwert. Durch vielfältige und dauernde Bewegungserfahrungen nehmen die Kinder ihren Körper besser wahr. Lernen läuft nur ab in Bewegung und Tätigsein. Insbesondere Bewegungsgelegenheiten im Freien wie Wandern (regelmäßige Waldtage) und Fahrradfahren sowie Schwimmkurs sind fester Bestandteil im Kindergartenalltag. Dem natürlichen Bewegungsbedürfnis der Kinder kann in der neuen Kita durch vielfältige Bewegungsanregungen und verbesserte räumliche Bedingungen, wie z. B. einen großzügig gestalteten Bewegungsraum und einen großen Flur, Rechnung getragen werden.

 

Die Atmosphäre im Kindergarten ist geprägt durch gegenseitige Anerkennung der Erwachsenen zu den Kindern und umgekehrt. Regeln werden gemeinsam mit den Kindern aufgestellt und kontrolliert. Die Kinder haben vielfältige Möglichkeiten, in den Räumen ihre Bedürfnisse nach Ruhe und Bewegung zu gestalten. Die Mittagsruhe gehört in unserem Kindergarten zum festen Bestandteil. Die Kinder erhalten die Möglichkeit, durch das Ruhen des Körpers ihre Kräfte aufzutanken und dem Bewegungsapparat eine Erholungspause zu bieten. Kinder, die nicht schlafen können (ab 4 Jahre), haben die Möglichkeit nach einer kurzen Ruhepause, die Mittagszeit in der Wachgruppe zu gestalten. Die zukünftigen Schulanfänger haben die Möglichkeit bei  Bedarf mittags zu schlafen, können aber während der  gesamten Mittagsruhe die Angebote in der Wachgruppe nutzen.

 

 

Die am Montag stattfindenden Waldtage während des ganzen Jahres fördern die Abhärtung und stimulieren das Immunsystem der Kinder. Der Wald als natürlicher Lebensraum wirkt ausgleichend auf die Kinder, schult alle Sinne und fördert die Kreativität. In der Adventszeit und bei Extremwetterlagen findet der Waldtag nicht statt.
Witterungsentsprechende Kleidung (Matschhosen, Gummistiefel)
ermöglichen den Kindern einen täglichen Aufenthalt im Freien an Vor- und Nachmittagen. Vielfältige Bewegungsmöglichkeiten der Kinder dienen u. a. dem Erwerb von Geschicklichkeit, Beobachtungs- und Reaktionsfähigkeit und somit auch der Vorbeugung von Unfällen. In unserem Kindergarten gilt die erweiterte Aufsichtspflicht, d. h. 5 – 6 jährige Kinder können sich auch ohne Erzieherin z. B. im Gartenbereich aufhalten.
Es erfolgen stichprobenartige Kontrollen der Gruppenerzieherin. Die Einsicht auf das Gelände ist vom Haus aus jederzeit gewährleistet. Diese Maßnahme dient zur Vertrauensbildung der Kinder in sich selbst und fördert Selbständigkeit, Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl.

Kinder in unserer Einrichtung dürfen sich schmutzig machen, bedingt auch durch den Matschplatz und die Waldtage. Entsprechende Kleidung schützt die Kinder vor Nässe und Unterkühlung.
Die motorischen Fertigkeiten der Kinder werden unterstützt durch die regelmäßige Fahrradschule. Die Kinder erwerben Sicherheit im Umgang mit dem Fahrrad und Geschicklichkeit.
Besuche in kulturellen Einrichtungen der Stadt, z. B. Puppentheater, werden regelmäßig wahrgenommen.
Es finden jährlich wiederkehrende Feste statt (z. B. Fasching, Kindertag, Familienfest, Weihnachtsfeier, Weihnachtsmarkt). Außerdem gibt es über das Jahr verteilt verschiedene Themenwochen (z. B. Herbstwoche), in denen die Bildungsangebote, Spiele, Gestaltung der Räume und der Speiseplan dem jeweiligen Thema angepasst werden.
Die Schulanfängergruppe unternimmt eine dreitägige Abschlußfahrt mit anschließendem Zuckertütenfest.

Zusammenarbeit mit Eltern:

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit mit den Eltern steht das gemeinsame Bemühen um die Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder.

Die Eingewöhnung der Kinder vom Elternhaus, der Kinderkrippe oder der Tagesmutter wird in enger Kooperation mit den Eltern gestaltet.
Die Eingewöhnung erfolgt nach den Berliner Eingewöhnungsmodell. In den ersten 3 Tagen der Grundphase unterstützen Vater oder Mutter das Einleben ohne Trennung vom Kind. Das Kind baut somit Vertrauen zu den neuen Bezugspersonen und Räumlichkeiten auf. Am vierten Tag ziehen sich die Mutter oder der Vater zurück, bleibt aber in der Nähe (max. 30 Minuten) und ist jederzeit erreichbar.
Die Eingewöhnungszeit kann je nach Entwicklungsstand des Kindes bis zu vier Wochen dauern. Diese Zeit sollten die Eltern einplanen. Ohne Eingewöhnungszeit ist eine Aufnahme des Kindes nicht möglich.

Jährlich wird von allen Eltern eine Elternvertretung gewählt. Der Kindergarten unterstützt den Elternbeirat organisatorisch, kooperiert in vielfältiger Weise und beteiligt sich an wichtigen Entscheidungen.
1 – 2 mal jährlich findet eine Elternversammlung und vierteljährlich eine Elternvertretersitzung statt.
Die Eltern arbeiten im Förderverein mit, unterstützen den Kindergarten bei Festen und Feiern. Es finden Bastelabende statt.